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Zu wenig Aufklärung über Alkoholkonsum
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Zu wenig Aufklärung über Alkoholkonsum

In den Hausarztpraxen bei uns wird nicht ausreichend über Alkoholismus gesprochen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie der Heinrich-Heine-Uni Düsseldorf. Sie hat bundesweit über 2.000 Menschen mit riskantem oder schädlichem Trinkverhalten befragt.

Veröffentlicht: Dienstag, 11.10.2022 06:49

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Unter den von der Uni befragten, regelmäßigen oder harten Trinkern gaben nur 12 Prozent an, vom Hausarzt direkt nach ihrem Alkoholkonsum gefragt worden zu sein. Nur fünf Prozent bekamen dann den ärztlichen Rat, ihren Konsum zu reduzieren. Und gerade einmal anderthalb Prozent bekamen konkrete Unterstützung angeboten. Frauen und Menschen mit hoher Bildung und hohem Einkommen werden ebenfalls seltener angesprochen. Vermutlich, weil Ärzte denken, diese Personen würden weniger trinken. Die Macher der Studie fordern eine bessere Vergütung für Ärzte, die Patienten in solchen Fällen beraten.

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