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Zigarettenfabrik in Haan: 19 Beschuldigte in U-Haft
© Zollfahndung Essen
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Zigarettenfabrik in Haan: 19 Beschuldigte in U-Haft

Nach dem Fund einer illegalen Zigarettenfabrik in Haan gibt es neue Details. Die Ermittler gehen von einem möglichen Steuerschaden von rund 28 Millionen Euro aus.

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Nach dem Fund einer illegalen Zigarettenfabrik in Haan haben Zoll und Staatsanwaltschaft weitere Details zu dem Einsatz veröffentlicht. In der Halle stellten die Ermittler mehr als elf Millionen bereits produzierte Zigaretten verschiedener Marken sowie über elf Tonnen Tabakfeinschnitt sicher. Außerdem fanden die Einsatzkräfte eine komplette industrielle Produktionsstraße sowie große Mengen an Rohtabak, Filtern, Zigarettenpapier und gefälschten Verpackungen verschiedener Zigarettenmarken.

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19 Beschuldigte in Untersuchungshaft

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In der Halle wurden 19 Beschuldigte festgenommen. Gegen alle ordnete das Amtsgericht Düsseldorf am Mittwoch (23.09.) Untersuchungshaft an. Zusätzlich vollstreckten die Ermittler Haftbefehle gegen zwei mutmaßliche Hauptbeschuldigte und durchsuchten deren Wohnung im Großraum Wuppertal. Dabei wurden unter anderem mehr als 50.000 Euro Bargeld sowie digitale und analoge Beweismittel sichergestellt.

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Steuerschaden könnte bei 28 Millionen Euro liegen

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Nach bisherigen Ermittlungen besteht der Verdacht, dass in der Anlage seit Mai 2026 mehr als 130 Millionen unversteuerte Zigaretten hergestellt wurden. Der dadurch entstandene Steuerschaden könnte laut Zoll und Staatsanwaltschaft bei rund 28 Millionen Euro liegen. Alle 21 Beschuldigten stehen unter anderem im Verdacht der bandenmäßigen Steuerhinterziehung in großem Ausmaß und der gewerbsmäßigen, bandenmäßigen Steuerhehlerei. Die Ermittlungen dauern an. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gelten die Beschuldigten als unschuldig.

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