
Wohnungsmarktlage hat sich verschärft
Die Lage auf dem Wohnungsmarkt im Kreis Mettmann hat sich in den vergangenen Jahren verschärft. Das geht aus einer aktuellen Statistik der NRW.Bank hervor. Demnach hinken unsere Städte dem Bedarf an Mietwohnungen hinterher.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.01.2020 05:04
Die NRW.Bank hat untersucht, wie viele Wohnungen zwischen 2015 und 2017 bei uns neu gebaut wurden und wie hoch der tatsächliche Bedarf ist. So wurden im Kreis Mettmann in diesem Zeitraum durchschnittlich 25 Wohnungen pro 10.000 Einwohner gebaut. Je nach Stadt ist die Quote aber sehr unterschiedlich. In Hilden wurden bis zu 50 Wohnungen je 10.000 Einwohner gebaut, in Erkrath nur bis zu 10. Gemessen am voraussichtlichen Wachstum unserer Städte durch Zuzüge, Geburten oder auch Migration wurde damit nur etwa 40 Prozent des Wohnraums gebaut, der eigentlich bis zu diesem Jahr benötigt gewesen wäre.