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Weniger Unfälle und Unfallverletzte im Kreis Mettmann
© Polizei Kreis Mettmann (Symbolbild)
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Weniger Unfälle und Unfallverletzte im Kreis Mettmann

Im vergangenen Jahr hat es im Kreis Mettmann deutlich weniger Verkehrsunfälle gegeben. Und auch die Zahl der im Straßenverkehr verletzten Personen ist zurück gegangen. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik 2020 der Polizei im Kreis Mettmann hervor.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.03.2021 14:23

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Demnach hat es letztes Jahr knapp über 12.000 Unfälle bei uns im Kreis gegeben. Knapp 16 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Verkehrsunfallstatistik zeige mehr als deutlich die Auswirkungen der Corona-Pandemie, sagt Landrat Thomas Hendele. Durch Home-Office, geschlossene Geschäfte und Freizeiteinrichtungen waren viel weniger Menschen auf den Straßen unterwegs, womit sich der deutliche Rückgang der Verkehrsunfälle erklären lasse. Allerdings steht dem der Anstieg von Unfällen mit Rad- und Pedelecfahrer gegenüber. Hier stieg die Zahl der Unfälle um 11 Prozent. Knapp 500 Rad- und Pedelecfahrer haben sich verletzt. Einige schwer. Pro Tag zählt die Polizei im Kreis Mettmann 33 Verkehrsunfälle. Bei den meisten bleibt es bei einem Sachschaden. Damit sei - rein statistisch gesehen - eine Verletzungsgefahr bei Unfällen im Kreis Mettmann um rund 15 Prozent niedriger als im Landesdurchschnitt. Auch die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr ist gesunken: Um 6,8 Prozent, heißt es von der Polizei im Kreis Mettmann. Letztes Jahr sind aber mehr Menschen ums Leben gekommen. Im vergangenen Jahr waren 12 Menschen bei einem Unfall gestorben. Vier mehr als im Jahr 2019.

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