
Weniger Tote durch Drogenmissbrauch in NRW
In NRW hat es zuletzt weniger Tote durch Drogenmissbrauch gegeben. Das geht aus einer statistischen Erfassung des Landes hervor. Die aktuellsten Zahlen stammen aus 2021. Demnach ist die Zahl der Todesfälle durch Drogenmissbrauch - ohne Alkohol und Tabak - im Vergleich zu 2020 landesweit um etwa fünf Prozent zurückgegangen. Bei uns im Regierungsbezirk Düsseldorf war es sogar ein Rückgang von rund 30 Prozent.
Veröffentlicht: Samstag, 15.07.2023 06:55
Die Statistik ist unterteilt in zwei Kategorien: Todesfälle durch psychische und Verhaltensstörungen wegen Drogenkonsum. Und Todesfälle durch Vergiftungen mit Drogen. Hier gibt es eine Licht- und eine Schattenseite: Die Todesfälle durch psychische und Verhaltensstörungen sind bei uns im Regierungsbezirk um mehr als die Hälfte zurückgegangen - auf 38 Fälle. Die Todesfälle durch Vergiftungen haben sich dagegen fast verdoppelt - hiervon gab es 27. Insgesamt gibt es bei weitem mehr männliche als weibliche Todesopfer durch Drogenmissbrauch.