
Weniger Erziehungshilfen
Im Kreis Mettmann haben sich im vergangenen Jahr weniger Eltern bei ihrer Erziehung persönlich beraten oder helfen lassen. Nach aktuellen Zahlen des Landes ist die Anzahl der Hilfen zur Erziehung im Kreis Mettmann letztes Jahr um 6,4 Prozent gesunken.
Veröffentlicht: Dienstag, 16.11.2021 04:34
Zu den Erziehungshilfen gehören etwa Beratungen, Einzelbetreuungen, aber auch die Erziehung im Heim. Den stärksten Rückgang im Kreis Mettmann gab es bei der sozialen Gruppenarbeit, die letztes Jahr gut 26 Prozent weniger Menschen in Anspruch genommen haben. Auch die Zahl der Erziehungsberatungen ist um zehn Prozent gesunken. Die Landesstatistiker erklären sich diesen Rückgang mit den coronabedingten Regelungen in den Beratungsstellen. So gab es letztes Jahr vermehrt telefonische Beratungen, statt persönliche. Rein telefonische Kontakte werden in der Statistik aber nicht berücksichtigt.