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Weiter offene Fragen nach Greensill
© Norbert Jakobs
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Weiter offene Fragen nach Greensill

Gut zwei Jahre nach der Insolvenz der Bremer Greensill Bank gibt es in Monheim immer noch offene Fragen. Die Stadt hatte bei der Bank 38 Millionen Euro angelegt. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf prüft, ob die Mitglieder der Stadtverwaltung bei der Geldanlage rechtens gehandelt haben.

Veröffentlicht: Freitag, 07.07.2023 03:30

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Ermittlungen laufen unter anderem gegen Bürgermeister Zimmermann und eine damals zuständige Mitarbeiterin der Finanzabteilung.

Dafür sind jetzt Unterlagen an die Staatsanwaltschaft übergeben worden, heißt es aus dem Monheimer Rathaus. Seit zwei Jahren wird geprüft, ob die Beteiligten ihre Pflichten gegenüber der Stadt verletzt haben. Bürgermeister Zimmermann spricht von einer politischen Belastung, befürwortet die Ermittlungen aber. Die Geldanlage sei mit dem heutigen Wissen ein Fehler gewesen; dennoch habe es keine Pflichtverletzungen gegeben. Das habe auch eine interne Aufarbeitung ergeben. Die Greensill-Bank hatte 2021 Insolvenz angemeldet. Privatanleger wurden entschädigt, Kommunen aber nicht. Die 38 Millionen aus Monheim sind weg.

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