
Verkehrsminister stellt A3-Ausbau infrage
Der Ausbau der A3 zwischen Leverkusen und dem Kreuz Hilden sorgt bei uns im Südkreis immer wieder für Diskussionen. Die einen wollen den Verkehr entlasten, die anderen wollen die Umwelt schützen. Jetzt äußert sich NRW-Verkehrsminister Krischer.
Veröffentlicht: Dienstag, 20.12.2022 06:16
Die Autobahnen im Land müssten Bestand haben, und dafür müsse auch entsprechend Geld fließen, sagt Krischer. Brücken-Vollsperrungen wie auf der A45 im Sauerland müssten unbedingt verhindert werden. Der Verkehrsminister stellt allerdings ein Großprojekt bei uns infrage: Den vier- bis fünfspurigen Ausbau der A3 zwischen dem Kreuz Hilden und Leverkusen. Es gehe nur darum die schlimmsten Engpässe zu beseitigen. Die A3 sei schon dreispurig. Eine oder zwei weitere Spuren würden irrsinnige Summen verschlingen, so Krischer. Von Bundesminister Wissing fordert er die angekündigte Überarbeitung des Verkehrswegeplans 2030.