
Verhandlung über Strafe für Rechtsterroristen
Drei Jahre und neun Monate Haft fordert die Staatsanwaltschaft für einen mutmaßlichen Rechtsterroristen aus Heiligenhaus. Der Prozess gegen den 50-Jährigen nähert sich dem Ende.
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.08.2024 13:33
Der Heiligenhauser hatte zu Prozessbeginn gestanden, sich der rechtsterroristischen "Kaiserreichsgruppe" angeschlossen und deren Umsturzpläne unterstützt zu haben. Der Mann hatte auch zugegeben, sich zu Anschlägen auf Stromtrassen bereiterklärt zu haben, berichtet die dpa. Er wolle sich nach eigener Aussage aber von seinem damaligen radikalen Gedankengut distanzieren. Er habe sich "da so reingequatscht in den Blödsinn" sagte er vor Gericht. Die Verteidigung fordert eine Strafe von höchstens 2,5 Jahren und eine Verlegung in den offenen Vollzug.