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verdi kritisiert Krankenhaussituation
© St. Marien-Krankenhaus
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verdi kritisiert Krankenhaussituation

"Die Kapazitätsgrenzen sind erreicht". Mit diesen Worten weist die Gewerkschaft ver.di auf die Gesundheitsversorgung im Kreis Mettmann hin.

Veröffentlicht: Donnerstag, 22.02.2024 04:41

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Seit der Schließung der Krankenhäuser in Haan und Solingen seien die Notaufnahmen in den umliegenden Kliniken völlig überlastet. Immer häufiger müssten sich Kliniken für den Notdienst, aber auch für die Intensiv-Versorgung abmelden, weil so viel zu tun ist.

Die Patienten müssten sich dann nach Alternativen umschauen oder über Nacht in der Notaufnahme betreutet werden, weil die Betten in den Krankenhäusern knapp sind, sagt ver.di. Sollte es zu weiteren Schließungen im Kreis Mettmann kommen, werde das ganze System zusammenbrechen. Die Gewerkschaft blickt dabei nach Ratingen, wo das St. Marien-Krankenhaus aktuell einen neuen Träger sucht. Aber auch nach Velbert, wo dem Helios die Frühchen-Versorgung aberkannt werden soll. Um die Krankenhauslandschaft zu reformieren, müsse die Politik auch die Beschäftigten des Gesundheitswesens, sowie ambulante Einrichtungen und die Patienten selbst bei den Planungen mit ins Boot holen, fordert ver.di.

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