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Urteil im Wuppertaler Penis-Prozess
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Urteil im Wuppertaler Penis-Prozess

Im Prozess um eine tödlich verlaufene Penis-Vergrößerung hat das Wuppertaler Landgericht ein Urteil gefällt. Der angeklagte 46-Jährige muss für fünf Jahre hinter Gittern.

Veröffentlicht: Montag, 28.08.2023 13:47

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Die Richter ordneten außerdem Untersuchungshaft an, da bei dem Angeklagten Fluchtgefahr bestehe, heißt es in der Begründung vom Landgericht. Der Beschuldigte wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge - und wegen der unerlaubten Ausübung von Heilkunde verurteilt. Im Juli 2019 soll der Angeklagte in seiner Wohnung einem Anfang 30-Jährigen Silikon in den Penis gespritzt haben. Die Folge war eine Blutvergiftung samt eines Organversagens, woran der Mann wenige Monate später starb. Die Schuld des Angeklagten sieht das Gericht durch mehrere Beweismittel, wie Chatverläufe und Zeugenaussagen bestätigt. Eine vorsätzliche Tötung konnten die Richter nicht feststellen. Gegen das Urteil kann noch Revision eingelegt werden. Darüber muss dann der Bundesgerichtshof entscheiden.

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