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Unverständnis wegen Anzeigen-Drohung gegen Feuerwehr
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Unverständnis wegen Anzeigen-Drohung gegen Feuerwehr

Die Feuerwehr und die Stadt Mettmann reagieren mit Unverständnis auf eine Beschwerde wegen Lärmbelästigung. Unbekannte drohen der Mettmanner Feuerwehr mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, sollte nochmal ein Einsatzfahrzeug mit Sirene durch die Innenstadt fahren.

Veröffentlicht: Montag, 22.07.2019 16:54

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Bei der Mettmanner Feuerwehr ist man über die landesweit zunehmende Zahl der Beschwerden erschrocken. Die Kombination aus Blaulicht und Horn signalisiere den anderen Verkehrsteilnehmern sofort freie Bahn zu machen. Blaulicht allein habe nur einen Warncharakter und sei daher bei höchster Eile ungeeignet. Wird das Martinshorn bei einer unübersichtlichen Verkehrslage nicht benutzt, habe das Konsequenzen für den Fahrer des Einsatzwagens, heißt es. Generell gehe man mit dem Einsatz des Martinshorns eher sensibel um, so die Mettmanner Feuerwehr. Sie wünscht sich mehr Verständnis von den Anwohnern - und läd sie ein, auf der Feuerwache vorbei zu kommen, um sich über die Arbeit zu informieren. Bürgermeister Thomas Dinkelmann bittet die Mettmanner um Verständnis, wenn die Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn ausrückt. Im Ernstfall zähle jede Sekunde, so Dinkelmann. Blaulicht und Martinshorn sorgen bei der Anfahrt zur Einsatzstelle auch dafür, Unfälle zu vermeiden.

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