
Universitäten erwarten weniger Bewerber
Die Universtäten in der Region bereiten sich für 2026 auf eine Abiturienten-Lücke vor. Hintergrund ist die Rückkehr von einer achtjährigen auf eine neunjährige Gymnasialzeit.
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.01.2026 06:08
Deshalb wird es in diesem Jahr keinen regulären Abiturjahrgang geben. Abiturprüfungen wird es aber weiterhin an Gesamtschulen, Berufskollegen und für diejenigen geben, die das Schuljahr wiederholen. Wenn es weniger Bewerber gibt, könnten sich auch die Chancen auf begehrte Studienplätze verbessern. Landesweit werde mit einem einmaligen Rückgang der Erstsemesterzahlen um etwa 19 Prozent gerechnet, teilte die Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW mit. Die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Uni rechnet sogar mit einem temporären Rückgang der Bewerbungen von bis zu 50 Prozent. Durch eine geringe Studienplatznachfrage würden die Zugangsbeschränkungen automatisch abgeschwächt, hieß es von der Ruhr-Universität Bochum.