
Unikliniken stellen Ultimatum für bessere Bedingungen
Die Beschäftigten der sechs Unikliniken in NRW machen immer mehr Druck für bessere Arbeitsbedingungen.
Veröffentlicht: Freitag, 21.01.2022 12:58
Sie haben der Landesregierung und dem Arbeitgeberverband jetzt ein Ultimatum von 100 Tagen bis zum 1. Mai gestellt. Am Ende dieser Frist wollen die Beschäftigten der Unikliniken einen Tarifvertrag haben, der das Klinikpersonal entlastet. Es gebe einen gravierenden Personalnotstand und die Pandemie verschärfe die Situation nur noch. Von der Gewerkschaft ver.di heißt es, die Beschäftigten wollen sich nicht länger unbequeme Fragen stellen müssen, die der Personalmangel mit sich bringe - etwa, ob Intensiv-Patienten gestorben seien, weil das Pflegepersonal zu wenig Zeit hat; oder was aus schwangeren Frauen geworden ist, die man habe wegschicken müssen. Sollte es zu keinem Entlastungs-Tarifvertrag kommen, will das Klinikpersonal den Druck mit weiteren Maßnahmen noch erhöhen.