
Trockenheit setzt auch Landwirten im Kreis Mettmann zu
Die Getreideernte im Rheinland fällt 2026 deutlich schwächer aus. Auch im Kreis Mettmann wächst wegen Trockenheit und hoher Kosten die Sorge der Landwirte.
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Die Getreideernte fällt in diesem Jahr auch bei uns im Rheinland schwächer aus als 2025. Nach Angaben des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands liegt die Erntemenge voraussichtlich bei rund 1,1 Millionen Tonnen und damit etwa 14 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig machen hohe Kosten für Diesel, Dünger und Energie den Betrieben zu schaffen. Die Erlöse beim Getreide reichen derzeit nicht aus, um die Produktionskosten zu decken. Noch größere Sorgen machen den Landwirten die Herbstkulturen: Zuckerrüben, Kartoffeln und vor allem Mais leiden unter der anhaltenden Trockenheit. Auch im Kreis Mettmann sei die Lage angespannt, sagt der Vorsitzende der Kreisbauernschaft, Martin Dahlmann, der Rheinischen Post. Die jüngsten Regenfälle kommen für viele Bestände zu spät.