
Städte bei Suche nach Notunterkünften unter Druck
Um Geflüchtete unterzubringen sind nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes NRW vielerorts wieder Notunterkünfte ein Thema. Auch Turnhallen werden als Notlösung hergerichtet.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.11.2023 06:13
Immer wieder beklagen die Kommunen, dass sie an ihrer Belastungsgrenze sind. Städte und Gemeinden sehen sich laut Verband aktuell gezwungen, wieder Notunterkünfte zu beziehen, darunter auch Turnhallen. Das sei als Unterbringungsmöglichkeit aber aus mehreren Gründen oft die letzte Option. Bei Turnhallen sei das teuer und aufwendig, es belaste Schulen und Sportvereine und das Zusammenleben auf engem Raum erschwere das Ankommen und die Integration. Zuletzt wurden in Mettmann Turnhallen am Konrad-Heresbach-Gymnasium und an der Astrid-Lindgren-Grundschule so hergerichtet, dass sie für die Unterbringung Geflüchteter vorbereitet sind. In Hilden soll die Turnhalle am Weidenweg bei Bedarf zur Unterbringung von Geflüchteten genutzt werden.