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Sicherheitslücken bei digitalen Ratssitzungen
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Sicherheitslücken bei digitalen Ratssitzungen

Als Konsequenz aus Corona hat der Kreis Mettmann in einem Modellprojekt seine Ratssitzungen digital durchgeführt - eine erste Bilanz dieser Testreihe fällt nicht gut aus. Grund sind Probleme mit der IT-Sicherheit und dem Datenschutz. Das wurde jetzt im Kommunalausschuss des Landtags bekannt.

Veröffentlicht: Freitag, 14.01.2022 15:32

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Die technischen Mindestvoraussetzungen ( für digitale und hybride Sitzungen der Stadträte und Ausschüsse ) konnten zwar erfüllt werden - beim Datenschutz und IT-Sicherheit gab es dagegen Defizite , die zwingend abgestellt werden müssten. Zudem wurde auf dem gesamten Markt keine Software-Lösung gefunden, die den Kommunen sowohl Beratungen als auch Abstimmungen in der erforderlichen Weise ermöglicht, heißt es. Hier müsse eine passende Software erst noch entwickelt werden. Im vergangenen Sommer hatte der Landtag beschlossen, den Weg für digitale und hybride Ratssitzungen, also teils mit Präsenz, zu ebnen. An dem Modellprojekt waren neben dem Kreis Mettmann 15 weitere Kommunen beteiligt.

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