
Schwarzarbeit: Behörden kontrollieren 100 Fahrzeuge
Bei einer groß angelegten Kontrolle gegen Schwarzarbeit haben Polizei, Zoll und weitere Behörden in Ratingen mehr als 100 Fahrzeuge überprüft.
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Bei einem gemeinsamen Einsatz gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung haben mehrere Behörden im Kreis Mettmann zahlreiche Verstöße festgestellt. Am Montag (12.10.) kontrollierten Polizei, Zoll, Bundespolizei und der Kreis Mettmann mehr als 100 Firmen- und Handwerksfahrzeuge sowie deren Insassen. Die Kontrollen fanden zwischen 7 und 14 Uhr auf dem Gelände der Autobahnmeisterei in Ratingen statt. Dabei wurden mehrere Straf-, Ermittlungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Verstöße gegen Arbeitsrecht und illegale Beschäftigung
Der Zoll stellte unter anderem jeweils vier Verstöße wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt sowie gegen die Sofortmeldepflicht fest.
Außerdem wurden vier Verstöße gegen die Ausweismitführpflicht festgestellt. In drei Fällen leitete der Zoll Verfahren wegen des Verdachts der Arbeitsaufnahme ohne Genehmigung ein. Das Ordnungsamt des Kreises Mettmann ermittelt zudem in zwei Fällen wegen des Verdachts der unerlaubten Handwerksausübung.
Fahrer ohne Führerschein und Transporter mit Mängeln
Neben möglichen Verstößen gegen arbeitsrechtliche Vorschriften stellte die Polizei auch zahlreiche Verkehrsverstöße fest. Zwei Fahrer waren ohne Führerschein unterwegs. Zwei weitere standen laut Polizei unter Alkohol- beziehungsweise Drogeneinfluss. Bei vier Fahrzeugen war die Ladung nicht ausreichend gesichert. Drei Firmentransporter wiesen zudem so erhebliche technische Mängel auf, dass sie nach einer Überprüfung beim TÜV stillgelegt werden mussten. Darüber hinaus leitete die Polizei zwei Verfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Die beteiligten Behörden bewerten den gemeinsamen Einsatz angesichts der festgestellten Verstöße positiv.