
Schüsse in Dortmund: Müller-Witt fordert Aufklärung
Nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen 16-jährigen hat Innenminister Reul über den Vorfall informiert. Aufklärung hatte eine Ratinger Politikerin gefordert.
Veröffentlicht: Dienstag, 16.08.2022 12:36
NRW-Innenminister Reul hat unterdessen auf eine Anfrage aus dem Kreis Mettmann die Landtagspolitiker über den Vorfall informiert. Damit reagierte Reul auf eine Anfrage der stellvertretenden SPD-Fraktionschefin Elisabeth Müller-Witt aus Ratingen. In seinem Schreiben fasst Reul die bereits bekannten Details zusammen und betonte die Unschuldsvermutung, die für den Polizisten mit der Maschinenpistole gelte. Die Ratinger Politikerin und stellvertretenden SPD-Fraktionschefin Müller-Witt gibt sich damit nicht zufrieden, berichtet die dpa. Es seien noch immer "viele Fragen offen". Der Landtag werde sich "selbstverständlich weiter mit diesem schrecklichen Fall befassen müssen", so Müller-Witt. Neue Details zeigen nun: Die Polizisten, die an dem Einsatz beteiligt waren, hatten ihre Bodycams nicht eingeschaltet. Das wurde aus Ermittlerkreisen bestätigt.