
Säureanschlag: Angeklagter bestreitet Vorwürfe vor Landgericht
Im Prozess um den Säureanschlag auf den Haaner innogy-Manager Bernhard Günther hat der Angeklagte seine Unschuld beteuert. Seine DNA sei missbraucht worden, sagte der 42-jährige Belgier heute vor dem Wuppertaler Landgericht aus. In einem am Tatort entdeckten Handschuh war seine DNA sichergestellt worden.
Veröffentlicht: Montag, 11.07.2022 12:58
Er sei in eine Sache involviert, die er nicht getan habe. Er sei nie in Haan gewesen und kenne Bernhard Günther nicht. Er sei ihm noch nie begegnet, berichtet die Deutsche Presseagentur. Bernhard Günther war im März 2018 von zwei Maskierten rund 200 Meter vor seiner Haustür angegriffen und mit hochkonzentrierte Schwefelsäure überschüttet worden. Dem Angeklagten drohen im Fall einer Verurteilung zwischen drei und 15 Jahren Haft wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung.