
Rheinfähre Düsseldorf-Zons meldet Kurzarbeit an
Das historische Niedrigwasser im Rhein bringt auch die Rheinfähren zunehmend in Schwierigkeiten.
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Die Betreiber der Rheinfähre Düsseldorf-Zons haben erstmals in ihrer Geschichte Kurzarbeit angemeldet. Die Fähre wird auch von vielen Menschen aus dem Kreis Mettmann genutzt und ist auch bei Touristen und Wochenend-Ausflüglern beliebt. Im Juli hatte Niedrigwasser die Rheinfähren schon einmal ausgebremst. Seit Ende August regnet es zwar wieder kräftiger aber vor allem in Süddeutschland nicht genug, damit auch weiter nördlich im Rhein ausreichend Wasser ankommt. Die Verbindung zwischen Düsseldorf und Dormagen-Zons ist in diesem Jahr bereits mehr als 40 Tage ausgefallen. Der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2018 mit 46 Ausfalltagen wird höchstwahrscheinlich schon bald überschritten. Auch andere Rheinfähren in NRW und Rheinland-Pfalz haben den Betrieb wegen der niedrigen Pegelstände ganz oder teilweise eingestellt.