
Rheinbahn & Co: Verluste und leise Hoffnungen
Die Corona-Pandemie sorgt weiter für leere Sitze in Bussen und Bahnen. Das geht aus der Jahresbilanz des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr hervor, zu dem auch die Rheinbahn gehört.
Veröffentlicht: Mittwoch, 06.04.2022 13:20
Im gesamten Verbundraum sank der Umsatz bei den Ticketverkäufen um fast 50 Millionen Euro. Vor allem bei den Monats- und Abotickets sind die Umsätze vergangenes Jahr eingebrochen. Wegen der vielen Lockerungen blicken die Verkehrsbetriebe aber etwas optimistischer nach vorne. Bis das Niveau aus der Zeit vor der Pandemie wieder erreicht ist, wird es aber noch dauern. Der VRR rechnet damit, dass das übernächstes Jahr der Fall sein wird. Langfristig werden auf die Verkehrsbetriebe - wie etwa die Rheinbahn - aber weiter steigende Kosten zukommen. Etwa beim Personal und durch Investitionen in Fahrzeuge und die Infrastruktur. Hinzu kommen aber auch die aktuell hohen Energiepreise. Untertützung erhofft sich der VRR von der Politik.