
Rettung behindert: Mettmanner vor Gericht
Ein 24-jähriger Mettmanner muss sich ab heute (23.09.) vor dem Düsseldorfer Amtsgericht verantworten, weil er Rettungskräfte behindert haben soll.
Veröffentlicht: Freitag, 23.09.2022 04:55
Er soll für eine Freundin einen Rettungswagen gerufen haben, die Retter dann aber so sehr angepöbelt haben, dass sie sich Hilfe von der Polizei holen mussten. Der 24-Jährige und seine Freundin hätten Alkohol getrunken, bis sie kollabierte. Als der von ihm gerufene Krankenwagen kam, soll er sich dann aber immer wieder zwischen die Retter und die Patientin gedrängt, mit Anwälten gedroht und die Sanitäter persönlich bedroht haben. Die Sanitäter riefen schließlich die Polizei. Nachdem diese wieder ging, soll der Mettmanner dann noch die Abfahrt des Rettungswagens verhindert haben. Demnach verlangte er unnötige Auskünfte, habe sich vor den Wagen gestellt und ihn fotografiert, bis die Retter wieder die Polizei riefen. Dem Mettmanner droht jetzt eine Geldstrafe.