
Razzia wegen mutmaßlicher Briefkastenfirmen
In Monheim, Leverkusen und Bayern hat es eine Razzia wegen mutmaßlicher Briefkastenfirmen gegeben. Ein Dienstleister steht laut Tagesschau im Verdacht, mehr als 100 Unternehmen Scheinsitze ermöglicht zu haben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2026 12:44
Das wäre Beihilfe zu Steuerhinterziehung. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hatte ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Monheim und Leverkusen gelten wegen ihrer niedrigen Gewerbesteuerhebesätze als Steueroasen mitten in Deutschland. Die Hebesätze von 250 Prozent liegen weit unter dem bundesweiten Schnitt von mehr als 400 Prozent. Ein Unternehmen dorthin umzusiedeln ist zwar erlaubt, wenn aber Unternehmen in Steueroasen nur Briefkästen aufstellen, obwohl die Arbeit woanders geleistet wird, ist das strafbar.