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Razzia gegen Sozialbetrug auch im Kreis Mettmann
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Razzia gegen Sozialbetrug auch im Kreis Mettmann

Auch in Velbert und Langenfeld haben Behörden Problemimmobilien kontrolliert. Im Fokus standen Sozialbetrug und ausbeuterische Wohnverhältnisse.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 13:14

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Im Rahmen einer landesweiten Kontrollaktion haben Behörden auch in Velbert und Langenfeld auffällige Wohnhäuser überprüft. Ziel der Aktion war es, gegen Sozialleistungsmissbrauch im Zusammenhang mit sogenannten Problemimmobilien vorzugehen. Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Bauministeriums sollen damit Eigentümer solcher Immobilien stärker unter Druck gesetzt werden. Insgesamt wurde in elf Städten kontrolliert.

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Mehr als 250 Behördenkräfte im Einsatz

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Nach Angaben des Ministeriums waren mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Behörden im Einsatz. Sie überprüften mehr als 250 Wohneinheiten. Beteiligt waren unter anderem kommunale Bau- und Wohnungsaufsichten, Jobcenter, Familienkassen, Zoll, Polizei, Feuerwehr, Gesundheits- und Umweltämter sowie Energieversorger und der TÜV Nord.

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Sozialbetrug und Wohnverhältnisse im Fokus

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Im Mittelpunkt der Kontrollen standen ausbeuterische Wohnverhältnisse, Verstöße gegen das Bau- und Wohnungsrecht sowie der Verdacht des Sozialleistungsmissbrauchs. Den Kontrollen waren nach Angaben des Ministeriums kommunale Hinweise und Datenanalysen der Bundesagentur für Arbeit vorausgegangen. Die Ergebnisse der Vor-Ort-Kontrollen sollen nun in die weiteren Analysen einfließen. Außerdem plant die Landesregierung ein neues Gesetz, das den Kommunen mehr Eingriffsmöglichkeiten geben soll.

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