
Razzia gegen mutmaßliche Krankenkassen-Betrügerbande
In NRW und Hessen gab es am Freitag (18.09.) eine Razzia gegen eine mutmaßliche Betrügerbande. Im Raum steht der Verdacht auf schweren Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen.
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Außerdem ist die Rede von Geldwäsche, Steuerdelikten sowie Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt. Seit Dezember liefen Ermittlungen gegen 13 Beschuldigte aus der Türkei, Marokko, Ägypten und Deutschland. Es seien unter anderem Pflege-Leistungen bei Krankenkassen abgerechnet worden, die es gar nicht gab, heißt es. Der Gesamtschaden liege bei rund elf Millionen Euro. Es gab Durchsuchungen unter anderem in Mettmann, Monheim, Düsseldorf, Wuppertal und Duisburg. In Düsseldorf gab es eine Festnahme; hier wurde auch ein pflegebedürftiges Kind in sehr schlechtem Zustand gefunden und ins Krankenhaus gebracht. In Mettmann fanden Ermittler eine scharfe Schusswaffe, Betäubungsmittel und Anabolika. Insgesamt seien Vermögensarreste von fast sechs Millionen Euro vollstreckt worden - darunter Luxus-Sportwagen, Bargeld, Gold, Schmuck, Uhren und teure Taschen.