
Ratinger muss nach Mordversuch in Psychiatrie
Nach einem rassistisch motivierten Mordversuch ist ein 34-jähriger Ratinger dauerhaft in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden.
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Das Düsseldorfer Landgericht stufte ihn als gefährlich ein. Von ihm gehe eine hohe Rückfallgefahr aus. Er hatte eine 54-jährige Frau für eine Irakerin gehalten und sie deswegen an einer Straßenbahn-Haltestelle in Ratingen auf die Gleise gestoßen. Die Frau war durch den Sturz an Händen und Knien verletzt worden. Weil der Täter wegen einer Psychose schuldunfähig gewesen sein soll, war gegen ihn in einem sogenannten Sicherungsverfahren verhandelt worden. Die Tat hatte sich vergangenes Jahr im Dezember ereignet. Eine Überwachungskamera hatte den Vorfall aufgezeichnet. Bei seiner Festnahme hatte der Mann den Polizisten gesagt, er habe die Frau töten wollen, weil sie eine Irakerin sei. Tatsächlich ist die Frau Slowakin. Sie war damals mit ihrer Tochter auf dem Weg zum Arzt gewesen.