
Ratingen: Blindgänger ist entschärft
Update (21:25 Uhr): Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg an der Angerstraße in der Ratinger Innenstadt ist vom Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft werden. Alle Personen, die innerhalb der Räumungszone wohnen, können ab sofort in ihre Wohnungen zurückkehren. Alle Straßensperren sind aufgehoben.
Update (21 Uhr): Die Entschärfung der Weltkriegsbombe kann beginnen. Die Sperrzone ist jetzt komplett geräumt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst beginnt jetzt mit der Entschärfung. Wie lange diese dauert, kann nicht eingeschätzt werden.
Update (16:18 Uhr): Die Bombenentschärfung in Ratingen verzögert sich um eine Stunde. Das sei aus organisatorischen Gründen entschieden worden, teilt die Stadt Ratingen mit.
In der Ratinger Innenstadt wird noch heute (26.01) ein Bombenblindgänger entschärft. Bei Bauarbeiten an der Angerstraße hat sich der Verdacht auf eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg bestätigt, teilt die Stadt Ratingen mit.
Veröffentlicht: Montag, 26.01.2026 20:00
Ab 17 Uhr wird ein Sperr- und Räumungsradius von 300 Metern eingerichtet. Alle Wohnungen und Gebäude in diesem Bereich müssen verlassen werden. Das Ordnungsamt kontrolliert die Räumung von Haus zu Haus.
Die größte Herausforderung sei dabei die Evakuierung der beiden Altenheime im Sperrbezirk, sagt der Leiter der Stabstelle für außergewöhnliche Ereignisse, Harald Filip, im Radio Neandertal Gespräch.
Im 300 Meter Evakuierungsmodus müssen insgesamt über 2.300 Menschen die Gebäude verlassen. Sie kommen in der Stadthalle oder bei Familie und Freunden unter, sagt Harald Filip. Mehrere Straßen in der Innenstadt werden gesperrt, darunter Teile des Hauser Rings. Der Durchgangsverkehr soll die Innenstadt weiträumig umfahren.
Für Betroffene hat die Stadt Ratingen eine Anlaufstelle in der Stadthalle an eingerichtet. Hilfe gibt es auch telefonisch: 02102 550-3217 oder per Mail an blindgaenger@feuerwehr-ratingen.de
Sobald die Bombe entschärft ist, wird Entwarnung gegeben. Die Stadt informiert laufend über Radio, Social Media, die Warn-App NINA und auf ratingen.de.

