
Protest gegen A3-Ausbau geht weiter
Der Protest gegen den A3-Ausbau zwischen Hilden und Leverkusen geht weiter. Die Initiative "3reicht!" fordert eine neue Prüfung der Seitenstreifenfreigabe.
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Bürgerinitiative wendet sich an Verkehrsministerium
Der Protest gegen den geplanten Ausbau der A3 auf acht Spuren zwischen Hilden und Leverkusen geht weiter. Die Bürgerinitiative "3reicht!" hat sich eigenen Angaben nach jetzt erneut an das Bundesverkehrsministerium gewendet. Die Initiative sagt, die Autobahn GmbH will eine zeitweise Freigabe des Seitenstreifens als Alternative nicht weiterverfolgen.
"3reicht!" will Seitenstreifenfreigabe als Alternative
Die Bürgerinitiative fordert stattdessen, die Seitenstreifenfreigabe noch einmal zu prüfen. Eine Machbarkeitsstudie von 2022 hatte diese Variante grundsätzlich positiv bewertet. Laut Initiative könnte sie deutlich günstiger umgesetzt werden und würde wesentlich weniger zusätzliche Fläche benötigen als ein achtspuriger Ausbau. Außerdem erreiche sie einen Großteil der zusätzlichen Verkehrskapazität. Auch die Anrainerstädte, der Kreis Mettmann und die zuständigen IHKs hatten sich für eine solche Lösung ausgesprochen. Die Autobahn GmbH hält nach Angaben der Initiative dagegen weiter am achtspurigen Ausbau fest.