
Polzei rät: Schulwege üben
Nach den Sommerferienbeginnt für über 4.000 Kinder im Kreis Mettmann "Der Ernst des Lebens" - sie werden eingechult. Die Polizei im Kreis Mettmann rät, schon jetzt den zukünftigen Schulweg mit den Kindern zu üben.
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.07.2021 14:12
Ziel müsse sein, dass die Kinder den Schulweg irgendwann sicher alleine bewältigen können und somit selbstständige Verkehrsteilnehmer werden, so die Polizei. Und: Der kürzeste Schulweg ist nicht unbedingt der sicherste. Eltern sollten sich die Zeit nehmen, zusammen mit dem Kind einen kindgerechten Schulweg zu finden; also Strecken entlang nicht stark befahrener Straße und Strecken mit Ampeln, Zebrastreifen oder Mittelinseln. Mehr Infos und Tipps der Polizei gibt es in den Nachrichten auf radioneandertal.de
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Der erste Tipp lautet: Erklären Sie Ihren Kindern, dass diese möglichst nur auf dem Bürgersteig gehen sollen. Diesen teilen Sie auf in die so genannte Kinder- sowie die so genannte Straßenseite. Die Kinder können sich leicht merken, dass sie nur auf den Kinderseiten, also nahe der Häuser, gehen sollen.
Ein weiterer wichtiger Punkt des Trainings sollte sein, den Kindern die Wichtigkeit des "Stoppsteins" beizubringen: Ihr Kind sollte immer wissen, wo es stehen bleiben muss, bevor es die Fahrbahn überquert. Das konsequente Stehenbleiben vor der Bordsteinkante ist von erheblicher Bedeutung. Die Kinder können sich den Spruch: "Ein Stoppstein heißt stehen und nicht gehen" erfahrungsgemäß gut merken. Erst wenn sich das Kind dann vergewissert hat, dass die Straße frei ist, darf es rübergehen. Dabei sollte nicht getrödelt, aber auch nicht gerannt werden. Das Motto lautet: "Nicht rennen und nicht pennen!".
Anders sieht die Sache aus, wenn die Sicht auf die Straße behindert ist, zum Beispiel durch parkende Autos: Dann müssen die Kinder zusätzlich zum Stoppstein auch an der Sichtlinie stehen bleiben und sich noch einmal vergewissern, dass kein Auto oder ein anderer Verkehrsteilnehmer kommt.
Einmal Üben reicht nicht
Bitte üben Sie den Schulweg mehrmals und wiederholt. Loben Sie Ihre Kinder, wenn sie ihre Sache gut gemacht haben. Angst ist kein guter Ratgeber, und unter Stress lernt das Kind nichts.