
Polizeikontrollen an Silvester
Rund um Silvester will die Bundespolizei an den größeren Bahnhöfen bei uns in der Region verstärkt Gepäckkontrollen durchführen. Sie verbietet das Mitführen gefährlicher Gegenstände an insgesamt 16 Hauptbahnhöfen, etwa in Düsseldorf, Essen und Wuppertal. Das Verbot gilt sowohl für die Bahnhofsgebäude als für die Gleisanlagen und umfasst zum Beispiel Messer, Beile und Pistolen, wie die Bundespolizei mitteilt. Gemeint sind aber auch weiterte Objekte, die Verletzungen herbeiführen können.
Veröffentlicht: Dienstag, 30.12.2025 04:54
Die Allgemeinverfügung, die die Bundespolizei erlassen hat, gilt vom 31. Dezember 2025 bis zum 01. Januar 2026. Wer sich nicht daran hält, dem droht beispielsweise ein Bußgeld. Weitere Informationen zur Allgemeinverfügung wie Ausnahmen und Begriffsbestimmungen sind auf der Homepage der Bundespolizei abrufbar. Außerdem sind in den betroffenen Bahnhöfen Plakate ausgehangen, die auf die bevorstehende Verbotszone hinweisen.
Aber auch in unsereren Städten will die Polizei mehr Kontrollen durchführen. Betroffen wird nicht nur der Straßenverkehr sein, sondern auch die Orte an denen es in den letzten Jahren zu Auseinandersetzungen kam. Im Vergleich zu den Vorjahren wird die Polizei deswegen nochmal mit spührbar mehr Kräften im Einsatz sein, heißt es von der Polizei.
Das werden die Bürgerinnen und Bürger im gesamten Kreis Mettmann merken, aber insbesondere in Erkrath Hochdahl soll im Fokus liegen, nachdem in den letzten Jahren Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei mit Feuerwerkskörpern attackiert worden sind. Dort wird deswegen auch eine Hundertschaft unterstützen. Die Polizei setzt bei ihrer Einsatzplanung im Hinblick auf die Silvesternacht jedoch nicht nur auf viele Kräfte und ein konsequentes Einschreiten, sie hat im Vorfeld auch viel präventiv gearbeitet.