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Pipelinegegner machen weiter
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Pipelinegegner machen weiter

Der Widerstand gegen die geplante CO-Pipeline durch den Kreis Mettmann geht weiter. Das hat der Bund für Umwelt und Naturschutz angekündigt. Der BUND will aber keine weiteren rechtlichen Schritte gegen das jüngste Urteil des Düsseldorfer Verwaltungsgericht einlegen, heißt es jetzt in einer Mitteilung.

Veröffentlicht: Dienstag, 27.06.2023 03:42

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Anfang Mai hatten die Richter eine erneute Klage des BUND gegen den Betrieb der Pipeline abgewiesen. Die Umwelt- und Naturschützer könnten keine Überprüfung des gesamten Bauplans verlangen, weil der schon überprüft worden sei, hieß es in der Begründung. Eine Berufung gegen dieses Urteil wurde nicht zugelassen. Das will der BUND akzeptieren - und sieht nun die Bezirksregierung in der Pflicht. Die Behörde müsse den Gesundheitsschutz der Pipeline-Anwohner sicherstellen - und (Zitat) "die Sinnhaftigkeit des Projekts unter den aktuellen Rahmenbedingungen" hinterfragen. Durch die Pipeline soll giftiges CO2 von Dormagen aus über Monheim, Langenfeld, Hilden, Erkrath und Ratingen bis nach Krefeld-Uerdingen transportiert werden.

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