
Olympia-Bewerbung: Berlin zieht sich aus Rennen zurück
Im Rennen um die deutsche Olympia-Bewerbung fällt am Samstag die Entscheidung zwischen KölnRheinRuhr und München. Auch Monheim könnte Teil der Spiele werden.
Veröffentlicht:
Berlin zieht Olympia-Bewerbung zurück
Im Rennen um die deutsche Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 sind nur noch KölnRheinRuhr und München dabei. Berlin hat seine Bewerbung am Donnerstag (24.09.) zurückgezogen. Damit entscheidet die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes am Samstag (26.09.) zwischen den beiden verbliebenen Konzepten. Die Abstimmung findet in Baden-Baden statt.
KölnRheinRuhr mit „sehr gut“ bewertet
Bei der jüngsten Bewertung des DOSB erreichte das Konzept KölnRheinRuhr 85,02 von 100 Punkten und wurde damit als „sehr gut“ eingestuft. München kam auf 87,03 Punkte und erhielt ebenfalls die Bewertung „sehr gut“. Die Bewertung ist eine Entscheidungsgrundlage für die Delegierten. Welches Konzept Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren vertreten soll, wird am Samstag entschieden.
Monheim als möglicher Austragungsort
Auch der Kreis Mettmann ist Teil der Planungen für KölnRheinRuhr. In Monheim am Rhein könnte der Skatepark am Kielsgraben als Austragungsort genutzt werden. Ob das Konzept KölnRheinRuhr tatsächlich als deutscher Kandidat ins weitere Olympia-Rennen geht, entscheidet sich am Samstag.