
ÖPNV: Ruf nach Hilfen wird lauter
Auch wenn die meisten Verkehrsbetriebe inzwischen wieder nach normalem Fahrplan unterwegs sind, bleiben die Fahrgastzahlen sehr niedrig. In einem Brief an die Politik in Berlin fordern die kommunalen und privaten ÖPNV-Anbieter deshalb Unterstützung.
Veröffentlicht: Donnerstag, 30.04.2020 04:42
Die Verkehrsbetriebe fordern ein Notfallprogramm, um ihre Verluste während des Lockdowns auszugleichen. Je nach Verkehrsgebiet lägen die Einnahmerückgänge zwischen 60 und 90 Prozent. Für dieses Jahr rechnen sie deshalb mit Ausfällen von bis zu sieben Milliarden Euro. Hinzu kämen höhere Kosten für Reinigung und zusätzliche Fahrzeuge, um die Hygiene- und Distanzgebote einhalten zu können. Insbesondere um die noch immer geltenden Klimaziele zu erreichen, müsse der ÖPNV und seine Mitarbeiter auch über die Krise hinaus geschützt werden, fordern die Verkehrsunternehmen.