
NGG: Gastgewerbe benötigt Soforthilfe
Für Köche, Kellner und weitere Beschäftigte im Gastgewerbe wird die finanzielle Not immer größer. Das sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten bei uns in der Region. Unter anderem die 6700 Betrofffenen der Branche im Kreis Mettmann benötigten dringend Soforthilfe vom Bund. Konkret fordert die Gewerkschaft 1000 Euro für jeden Beschäftigten im Gastgewerbe, um so die Einbußen durch die Kurzarbeit abzumildern.
Veröffentlicht: Freitag, 04.12.2020 05:45
Wegen der meist niedrigen Löhne und des fehlenden Trinkgeldes sind bei vielen Betroffenen die letzten Reserven aufgebraucht. Oft reiche das Geld nicht mal mehr für die Miete, so die NGG. Die Bund dürfte nicht nur de Betriebe vor der Pleite bewahren, sondern müssen auch die Beschäftigten im Blick haben. Nach Einschätzung der Gewerkschaft würde sich das geforderte Soforthilfe-Programm für die Beschäftigte auf rund 600 Millionen Euro belaufen. Zum Vergleich: Die Unternehmenshilfen im Gastgewerbe kosten den Staat allein in diesem Monat 17 Milliarden Euro.