
Mutmaßlicher Drogenboss vor Gericht
Der mutmaßliche Kopf eines internationalen Drogenrings aus Ratingen steht seit heute vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 34-Jährigen banden- und gewerbsmäßigen Handel mit Kokain, Cannabis und Schusswaffen vor.
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Nach den Ermittlungen soll er zwischen 2016 und 2021 an mindestens 62 Drogengeschäften beteiligt gewesen sein. Die Bande soll insgesamt rund zwölf Tonnen Kokain mit einem geschätzten Marktwert von etwa 100 Millionen Euro umgesetzt haben. Der Angeklagte soll internationale Kontakte unter anderem nach Kanada und Montenegro unterhalten haben. Bei einer Razzia in seiner Ratinger Villa im Februar hatten Ermittler Luxusgüter im Wert von rund 800.000 Euro sichergestellt, darunter auch zwei Sportwagen.
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