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Missbrauchsfall Münster: Anklage gegen Heiligenhauser erhoben
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Missbrauchsfall Münster: Anklage gegen Heiligenhauser erhoben

Im Missbrauchsfall Münster hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen weiteren Tatverdächtigen erhoben. Gegen einen 35-Jährigen aus Heiligenhaus. Ihm wird vorgeworfen, einen heute elf Jahre alten Jungen aus Münster bei drei Gelegenheiten schwer sexuell missbraucht zu haben, teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.01.2021 10:14

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Der Heiligenhauser war im November festgenommen worden, nachdem Handychats mit dem 27-jährigen Hauptangeklagten ausgewertet worden waren. Er soll sich sowohl in seiner Wohnung als auch in der Wohnung des 27-Jährigen an dem Kind vergangen haben, so der Vorwurf.

Der Heiligenhauser habe zugegeben, den 27-Jährigen, den Jungen und weitere Tatverdächtige aus Hannover zu kennen; die Missbrauchsvorwürfe bestreitet er aber, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Bei dem Kind soll es sich um den Ziehsohn des 27-jährigen Hauptangeklagten handeln. Dieser soll den Sohn seiner Lebensgefährtin selbst immer wieder vergewaltigt und anderen Männern für schwere sexualisierte Gewalttaten überlassen haben.

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