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Mettmann steht mit dem Rücken zur Wand
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Mettmann steht mit dem Rücken zur Wand

So haben Bürgermeisterin Pietschmann und Stadtkämmerin Traumann die finanzielle Lage der Kreisstadt jetzt zusammengefasst. Allein für das laufende Jahr weist der Mettmanner Haushalt ein Minus von neuneinhalb Millionen Euro aus. Um die Talfahrt zu stoppen, müssten kurz- und mittelfristige Lösungen gefunden werden, die mitunter auch schmerzhaft sein könnten, heißt es von der Stadt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.02.2021 06:37

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Unter anderem ist geplant, die Grundsteuer B deutlich anzuheben. Dadurch könnte Mettmann rund 5,1 Millionen Euro an Schulden abbauen. Das hat allerdings schon für viel Kritik gesorgt. Ein Anfang zur Reduzierung der Schulden sei bereits gemacht; man befinde sich in guten und intensiven Gesprächen, sagt Bürgermeisterin Pietschmann. Zum Beispiel mit der Stadt Wülfrath über einen gemeinsam betriebenen Recyclinghof. Auch bei notwendigen Bauvorhaben, wie etwa dem Neubau der Feuerwache, wolle man versuchen, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Etwa durch alternative Baumethoden, heißt es von der Stadt Mettmann.



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Stadt ist von einem Schuldenabbau noch weit entfernt.

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Dieses Fazit zieht jetzt die Stadtkämmerin Veronika Traumann. Für das laufende Jahr weist der Mettmanner Haushalt ein Minus von neuneinhalb Millionen Euro aus. Für das seit Jahren anhaltende Minus sorgen vor allem Aufgaben, die vom Bund auf die Kommunen übertragen wurden, ohne dass es einen Kostenausgleich gegeben hat. Den größten Teil der Ausgaben machen die Bereiche Bildung und Sicherheit aus. Hier gebe es keinen Handlungsspielraum, sagt die Stadt. Eine mögliche Erhöhung der Grundsteuer B soll nächsten Monat Thema im Rat sein.

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