
Mettmann muss sparen
Die Stadt Mettmann steht finanziell stark unter Druck: Der Haushaltsentwurf für 2026 steht und unter dem Strich steht ein Minus von rund 19,5 Millionen Euro.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.03.2026 05:45
In den nächsten Jahren werde Mettmann hart sparen und schwierige Entscheidungen treffen müssen, sagt Bürgermeister Bär. Hauptkostentreiber sind dieses Jahr unter anderem steigende Personalkosten - etwa wegen der Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst. Dazu kommen neue Stellen und auch deutlich mehr Ausgaben bei Sozialleistungen und für die Kreisumlage. Das Land NRW helfe Mettmann zwar bei den Altschulden aus, langfristig müssten die Stadtfinanzen aber reformiert werden, sagt Bürgermeister Bär. An Steuererhöhungen werde man nicht vorbeikommen. Ab nächsten Jahr könnte etwa die Grundsteuer B steigen. Notwendige Investitionen in Bildung, Digitalisierung oder Brandschutz hätten aber trotz Sparmaßnahmen Priorität, so Bär.