
Mehr Schüler mit Zuwanderungsgeschichte
Schülerinnen und Schüler im Kreis Mettmann haben immer öfter eine Zuwanderungsgeschichte. Das haben die Landesstatistiker ermittelt.
Veröffentlicht: Montag, 01.08.2022 12:39
Als Schulkinder mit Zuwanderungsgeschichte zählen alle, die selbst aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, bei denen das bei mindestens einem Elternteil der Fall ist oder Schüler, die zuhause nicht Deutsch in der Familie sprechen. Auch landesweit ist der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte in den letzten Jahren gestiegen. Sogar schneller als bei uns, sodass beide Werte jetzt fast gleichauf liegen. 41 Prozent der Schüler im Kreis Mettmann haben laut Statistik eine Zuwanderungsgeschichte. Dabei ist die Verteilung je nach Schulform unterschiedlich. Am höchsten ist der Anteil auf den Hauptschulen. Das hat aber auch damit zu tun, dass dort seit Jahren die Anmeldezahlen sinken. Das gilt auch für Schüler mit Zuwanderungsgeschichte. Am niedrigsten ist der Anteil auf den Förderschulen. Insgesamt gehen im Kreis Mettmann mehr als 59.500 Kinder und Jugendliche zur Schule.