
Lob und Kritik für Kippen der "Notbremse" in NRW
Der Handelsverband NRW ist froh, dass das Land nun doch nicht ab Montag in einen härteren Lockdown geht. Kritik kommt von der Opposition in NRW.
Veröffentlicht: Freitag, 26.03.2021 15:20
Man freue sich vor allem, dass nun nicht mehr der landesweite Inzidenzwert als Maßstab für Maßnahmen gelte, sondern das regionale Infektionsgeschehen, sagt der Handelsverband. So könnten Geschäfte in den weniger betroffenen Regionen weiterhin per Click&Meet geöffnet bleiben, so der Handelsverband. In Regionen mit einer Inzidenz von über 100 soll das auch mit negativem Corona-Test weiter möglich sein. Der Handelsverband drängt deshalb auf mehr Tempo bei den Testungen und auch beim Impfen. Für beides biete der Handel auch seine Unterstützung an.
Kritik kommt von SPD-Fraktionschef Kutschaty. Der RP sagte er, es sei zweifelhaft ob das Konzept in den Hotspot-Kommunen umsetzbar sein wird. Kutschaty kritisiert auch das Hin und Her. Noch am Dienstag habe Ministerpräsident Laschet angekündigt, die Notbremse ab Montag eins zu eins umzusetzen - nur rudere er wieder zurück.