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LKA warnt vor Cyberattacken
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LKA warnt vor Cyberattacken

Das Landeskriminalamt NRW warnt aktuell vor Cyberkriminellen, die E-Mails mit sogenannter Emotet-Schadsoftware versenden. Die E-Mails wirken authentisch und beinhalten entweder einen Link oder einen Anhang.

Veröffentlicht: Dienstag, 04.08.2020 14:24

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Werden Link oder Anhang geöffnet, wird die Schadsoftware automatisch heruntergeladen und installiert, warnt das LKA. Sei Emotet einmal erfolgreich in das System eingedrungen, greife es auf die E-Mail-Kontakte zu und erstelle Mails, lese deren Inhalte aus und versende neue, scheinbar echte Mails. Bei jedem Abruf verändert die Schadsoftware ihren Code, so dass die Antiviren-Programme den Trojaner nicht als solchen erkennen und Emotet sich weiter und weiter verbreitet. Die Cyberkriminellen drohen den Opfern dann, die Systeme nicht mehr freizugeben oder ihre Daten zu veröffentlichen und erpressen auf diese Weise Geld, meist in Form von Bitcoin-Zahlungen.


Das LKA NRW rät Opfern einer solchen Erpressung:

Leisten Sie keine Zahlungen an die Täter und bringen Sie die Taten bei der Polizei zur Anzeige!

Damit es dazu aber gar nicht erst kommt, schützen Sie sich und Ihre Systeme.

Halten Sie sich stets auf dem Laufenden, installieren Sie Sicherheitsupdates und Antiviren-Software.

Öffnen Sie keine verdächtigen Links und laden Sie keine Anhänge aus E-Mails, deren Echtheit Sie nicht überprüft haben, seien Sie kritisch.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt weitere Handlungsempfehlungen, sowohl für den Bürger als auch für Unternehmen.

(https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/

emotet.html)

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