
Land forstet Wald bei Hösel klimaresistent auf
In Ratingen-Hösel wurde jetzt ein Wald von morgen gepflanzt. Auf einer kaputten ehemaligen Waldflächen haben das Land NRW und Forstbehörden gemeinsam neue Bäume gesetzt. Hintergrund sind die großen Waldschäden der vergangenen Jahre.
Veröffentlicht: Freitag, 27.03.2026 13:05
Damit Waldflächen nicht mehr so leicht durch Sturmschäden, Hitze oder Schädlinge verschwinden, setzt das Land auf robustere Arten. Auf der Fläche in Ratingen-Hösel wurden zum Beispiel jetzt Traubeneichen, Hainbuchen, Esskastanien und Roteichen gesetzt - sie gelten als klimaresistent und sind laut Land besonders gut für den Kreis Mettmann geeignet. In ganz NRW sind seit 2018 auf rund 140.000 Hektar Fichtenbestände abgestorben - durch Dürre, Stürme und Borkenkäfer. Für die Aufforstung mit weniger anfälligen Arten stellt das Land dieses Jahr mehr als 15 Millionen Euro an Fördermitteln bereit.