
Kriegsflüchtlinge: Kreise fordern mehr Unterstützung
Die Landkreise in NRW fordern mehr Unterstützung von Bund und Land bei der Registrierung von Geflüchteten. Darunter ist auch unser Kreis Mettmann. Es geht vor allem um die technische Ausrüstung. Aber auch die digitale Infrastruktur des Bundes wird bemängelt.
Veröffentlicht: Sonntag, 01.05.2022 08:35
Konkret geht es um sogenannte PIK-Stationen, an denen die Personalien, Fotos und Fingerabdrücke asylsuchender Menschen aufgenommen werden. Den Kreisen würde oft nur ein einzelnes dieser Geräte zu verfügung stehen, bemängelt der Rechtsausschuss des Landkreistages. So könne man nur eine Person alle 30 Minuten registrieren. Und eigentich hatten die Kreise schon vor Wochen zusätzliche Geräte angefordert, es sei aber unklar, wann der Bund diese liefern könne. Auch die IT-infrastruktur des Bundes wäre immer wieder von Aussetzern geplagt, so die Kreise. Die schnelle registration der Geflüchteten sei aber wichtig, wenn am 1. Juni die Geflüchteten aus der Ukraine in die Grundsicherung übergehen.