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Kreis will Städte entlasten
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Kreis will Städte entlasten

Der Kreis Mettmann hat für das kommende Jahr einen Nachtragshaushaltsplan eingebracht. Damit will er die Städte um insgesamt 11,4 Millionen Euro entlasten.

Veröffentlicht: Freitag, 16.12.2022 05:32

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Trotz der sich abzeichnenden Mehrbelastungen sollen unsere Städte etwas weniger Geld an den Kreis abgeben müssen als zunächst geplant.

Möglich macht das ein finanzieller Überschuss aus dem Jahr 2020. Er soll an die Städte zurückgegeben werden, heißt es vom Kreis. Besonders belastet werde der Kreishaushalt aktuell durch die Unterbringung ukrainischer Geflüchteter. Positiv wirke sich dagegen aus, dass die Belastungen durch Ukraine-Krise und Corona-Pandemie aus der Bilanz herausgerechnet werden dürfen. Diese Möglichkeit hatte das Land NRW eingeräumt. Über die Hälfte des Geldes, das der Kreis von den Städten bekommt, muss er allerdings an den Landschaftsverband Rheinland weitergeben - mehr als 212 Millionen Euro. Das ist zu viel, findet der Kreis. Er will sich dafür einsetzen, dass die Kreise etwas davon zurückbekommen.

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