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Kreis verliert sozialen Wohnraum
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Kreis verliert sozialen Wohnraum

Ein aktueller Bericht sagt voraus, dass der Kreis über die nächsten Jahre viel bezahlbaren Wohnraum verliert. Dabei steigt der Bedarf.


Veröffentlicht: Donnerstag, 01.09.2022 13:19

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Der Kreis Mettmann verliert in Zukunft sozial geförderten Wohnraum. Das heißt, dass preiswerte Mietwohnungen verloren gehen. Soziale Wohnraumförderung beinhaltet aber auch selbst genutzten Wohnraum, etwa für junge Familien. Dass solcher Wohnraum in Zukunft verloren geht vermutet der Kreis Mettmann in einem Bericht zur sozialen Wohnraumförderung. Er soll heute dem Sozialausschuss vorgelegt werden. Ende 2021 gab es 14.363 geförderte Mietwohnungen im gesamten Kreis, das war ein leichtes Plus gegenüber 2020. Der Anstieg habe aber den negativen Trend nur kurzfristig abgeschwächt. In den kommenden Jahren bis 2030 soll sich der Negativ-Trend sogar verstärkt fortsetzen. Insbesondere in den Städten soll sich der Bestand mehr als halbieren, so der Bericht. Die Nachfrage nach günstgem Wohnraum sei in diesem Jahr dagegen gesteigen. Finanzielle Förderung von soialem Wohnraum könne das Interesse von Investoren steigern. Wenig verfügbares Bauland trage aber trotzdem zu den Problemen bei.

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