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Kreis Mettmann: mehr Straftaten aber auch mehr Aufklärung
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Kreis Mettmann: mehr Straftaten aber auch mehr Aufklärung

Im Kreis Mettmann ist die Kriminalität im vergangenen Jahr leicht gestiegen, gemessen an den absoluten Fallzahlen. Das zeigt die polizeiliche Kriminalstatistik.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.03.2025 12:09

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Demnach hat es insgesamt fast sechs Prozent mehr Straftaten gegeben als im Jahr davor. 2024 waren es fast 31.500. Allerdings sei auch die Aufklärungsquote mit angestiegen. Im letzten Jahr wurden fast 1.000 Fälle mehr aufgeklärt als im Vorjahr. Es seien noch nie so viele Tatverdächtige ermittelt worden wie 2024, heißt es - und das trotz Personalmangel. Im Vergleich zum Land NRW schneidet der Kreis Mettmann als bevölkerungsreichster Landkreis gut ab und liegt deutlich unter der durchschnittlichen Kriminalitätsrate. Die Polizei sieht bei einigen Konzepten Erfolge - zum Beispiel bei Waffenverbotszonen, durchgeführten Kontrollen oder der Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden, um gegen Intensivtäter vorzugehen.

Zu den häufigsten Delikten zählen Körperverletzung und Diebstahl. In den größeren Städten bei uns im Kreis werden auch tendenziell die meisten Straftaten erfasst. Am meisten gab es letztes Jahr in Ratingen, Hilden und Monheim. Ein Grund könnte laut Polizei sein, dass es dort relativ vitale Innenstädte mit vielen Geschäften gibt, und etwa Diebstähle und Straßenkriminalität häufiger sind.

Eine weitere Erkenntnis aus der Kriminalitätsstatistik: Hier bei uns in den Städten liegt die Polizei mit einer Aufklärungsquote von 54,3 Prozent der Fälle leicht über dem landesweiten Durchschnitt. Und das, obwohl der Kreis Mettmann mit seiner speziellen geografischen Lage von den großen Metropolen im Land umgeben ist und obwohl im Rhein-Ruhr-Gebiet die Aufklärungsquoten klassischerweise eher geringer seien.

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