
Kreis kann Städte finanziell entlasten
In der Corona-Krise können unsere zehn Städte finanziell etwas aufatmen. Die Verwaltungsbehörde Kreis Mettmann kann die Städte insgesamt um 11,2 Millionen Euro entlasten. Das geht aus dem Nachtragshaushalt des Kreises Mettmann hervor.
Veröffentlicht: Dienstag, 15.12.2020 05:36
Die Zahlen im Einzelnen
Vom Kreis Mettmann heisst es wörtlich:
Zwar ergibt sich wegen der aktualisierten Umlagegrundlagen nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz für Haan und Monheim eine Mehrbelastung, und in Langenfeld übersteigen die Mehrbelastungen für die Berufskollegs und die Förderschulen die Ersparnis bei der Kreisumlage – alle anderen Städte jedoch dürfen sich über eine Minderbelastung freuen:
Erkrath: - 0,41 Mio. Euro
Haan: + 1,44 Mio. Euro
Heiligenhaus: - 0,35 Mio. Euro
Hilden: - 2,07 Mio. Euro
Langenfeld: + 0,38 Mio. Euro
Mettmann: - 0,36 Mio. Euro
Monheim: + 1,19 Mio. Euro
Ratingen: - 10,07 Mio. Euro
Velbert: - 0,70 Mio. Euro
Wülfrath: - 0,25 Mio. Euro
Kreis Mettmann zeigt sich recht positiv für 2021
Auch sonst kann der Kreis Mettmann positiv ins neue Jahr blicken. Das liegt besonders an den staatlichen Hilfen von Land und Bund. Darunter fällt zum Beispiel der Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle. Dennoch macht sich die Corona-Pandemie auch im Kreishaushalt bemerkbar. So musste in den vergangenen Monaten viel Geld für Schutzkleidung, zusätzliche Mitarbeiter im Gesundheitsamt oder am Bürgertelefon ausgegeben werden. Die Corona-Krise habe viele Pläne aus dem Doppelhaushalt für dieses und kommendes Jahr über den Haufen geworfen, so der Kreis.