
Kommunen sehen sich zu Unrecht in der Kritik
Der Bund der Steuerzahler hatte die Abfallgebühren vieler Kommunen kritisiert und Einsparpotentiale gesehen. Im Kreis ist man damit nicht einverstanden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.07.2022 13:07
Viele Städte im Kreis Mettmann und der Region finden Kritik an ihren Müllgebühren nicht gerechtfertigt. Der Bund der Steuerzahler hatte einen Vergleich der Gebühren für Müllabfuhr und Abwasser erstellt und von den Kommunen deutliche Nachbesserungen gefordert. Zum Beispiel könne man den Müll seltener abholen, um Kosten zu senken. In Monheim werden die Gebühren über das Gewicht des Müll bestimmt und wie oft dieser abgeholt wird. Das können die Monheimer selbst bestimmen. Das geht in Langenfeld nicht, hier können die Haushalte aber die Größe ihrer Tonne bestimmen. Das ist unter anderem in Ratingen und Velbert genauso. Für Langenfelder Haushalte mit maximal drei Personen steht ein zweiwöchiger Abholrhythmus zur Wahl; damit würden sie rund ein Fünftel der Kosten einsparen, so die Stadt. Würde der Müll seltener Abgeholt werden, befürchtet die Stadt eine Überfüllung der Tonnen, mehr wilde Müllkippen und Schädlingsbefall.