
Initiative will Kahlschlag verhindern
Gegner der geplanten Rodung im Osterholzer Wald bei Hilden wollen heute einen neuen Versuch unternehmen, das Vorhaben zu stoppen. Zwischen Hilden und Wuppertal soll Wald für eine neue Halde der Kalkwerke Oetelshofen gefällt werden. Die Bürgerinitiative ‚Osterholz Bleibt‘ will heute bei einem Treffen eine Alternative vorschlagen, die das Roden der Bäume unnötig machen soll.
Veröffentlicht: Freitag, 13.08.2021 06:45
Restgestein, dass beim Kalkabbau anfällt, soll auf einer neuen Halde gelagert werden, für die der Osterholzer Wald zum Teil gerodet werden soll. Protest dagegen gab es von Anfang an, etwa seitens der Bürgerinitiative "Osterholz Bleibt". Sie sagt jetzt, diese Pläne seien unnötig. Statt das Gestein auf einer neuen Halde zu lagern, könnte es einfach an die Grube Neandertal geliefert werden. Dort müsse nach einem Felsrutsch ohnehin eine Böschung gesichert werden, das Material werde dort also dringend gebraucht. Ob diese Idee Anklang findet, könnte der heute geplante Runde Tisch mit allen Beteiligten zeigen.